Ein Beitrag von Klaus Bischoff

Agiles Vorgehen wird bisher meist mit Projekten oder anderen Vorhaben in Verbindung gebracht, in denen Teams für eine begrenzte Zeit in einer neuen Organisationsform zusammenarbeiten. Spätestens nach Beendigung des Projekts und Übergabe des Ergebnisses in den produktiven Betrieb, Wartung und Pflege, stellt sich die Frage, ob und wie das agile Vorgehen weiterhin Anwendung finden soll. Nicht zuletzt hätte das Auswirkungen auf die traditionelle Linienorganisation des Unternehmens.

Ansätze wie SAFe (Scaled Agile Framework) beschäftigen sich bereits damit, adressieren allerdings eher das Zusammenwirken mehrerer agiler Projekte in einem Unternehmen. DB-Systel – der konzerneigene IT-Dienstleister der Deutsche Bahn – geht einen bedeutenden Schritt weiter und will das ganze Unternehmen auf das neue Vorgehen ausrichten. Verbunden damit soll sein, dass bisherige organisatorische Strukturen der Vergangenheit angehören werden. „Wir brechen die klassische disziplinarische Führungsstruktur auf und bauen ein adaptives Netzwerk aus selbstorganisierten Teams“ – so formuliert es Christa Koenen, CIO der Deutsche Bahn mehr…

Agile Methoden bleiben keine Domäne für IT-Projekte mehr

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